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Pressemitteilung aus dem Amtsblatt 04.03.21:

Jugendliche tauschen sich über Erfahrungen mit Rassismus aus!

Demokratie leben bietet einen Empowerment-Workshop am 20. März

 

Demokratie leben bietet einen Empowerment-Workshop am 20. März Wer als Jugendlicher in Herrenberg bereits Erfahrung mit rassistischer Diskriminierung gemacht hat, kann sich in geschütztem Rahmen und unter Anleitung von geschulten Trainern dazu mit anderen austauschen. Im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ bieten mehrere Kooperationspartner gemeinsam am 20. März von 11 bis 13.30 Uhr diese Gelegenheit zur Selbstermächtigung und –Stärkung. Anmeldungen sind online möglich. Alltagsrassismus erleben Betroffene bewusst oder unbewusst in der Schule, in der Ausbildung, beim Einkaufen oder durch Hate Speech in der virtuellen Welt. Der Workshop am 20. März schafft einen Begegnungsraum für Jugendliche, die selbst von Rassismus betroffen sind, sich angesprochen fühlen und sich selbst und die anderen Teilnehmenden stärken wollen. Er gibt Impulse zu Formen gesellschaftlicher Diskriminierung und einem rassismussensiblen Umgang miteinander. Deshalb ist es umso wichtiger, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem sich Jugendliche uneingeschränkt austauschen können. Begleitet wird dieser Workshop von professionellen Trainerinnen und Trainern, die in der Antidiskriminierung qualifziert sind und insbesondere im Bereich des Empowerments, also der Selbststärkung, geschult sind. Der Projektinitiator Halim Yilmaz sagte, er habe sich in seiner Schulzeit selbst einen solchen Workshop gewünscht: „Als Betroffener von Rassismus lerne ich erst jetzt, wie subtil und tief Alltagsrassismus wirkt und dass es gerade um die Wirkung von Rassismus geht und nicht um die Absicht.“ Ziel des Workshops ist es, einen offenen Raum für Jugendliche zu initiieren, der einen regelmäßigen Austausch zulässt. Die kostenlose Teilnahme setzt eine Anmeldung bis zum 18. März bei Halim Yilmaz über das Portal www.foedem.de/empowerment voraus. Es stehen 15 Plätze zur Verfügung. Der Workshop ist eine der Aktionen, die im Arbeitskreis „Wochen gegen Rassismus“ für den Projektzeitraum vom 15.-28. März entstanden sind. Die Veranstaltung, in der Erfahrungen über Rassismus ohne Bedenken und ungehemmt zu Wort kommen können, ist eine Kooperation zwischen dem KDTI e.V., dem Stadtjugendring und der Bildungsinitiative FödeM. Der Stadtjugendring Herrenberg e.V. setzt im Auftrag der Kommune die Kommunale Jugendbeteiligung um. Diese wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Quelle: Amtsblatt Ausgabe 09 / Jahrgang 27

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