Der gesegnete Monat Ramadan

Wir wünschen allen MuslimInnen und Menschen einen gesegneten Monat Ramadan, Ramadan Mubarak! Dieser Monat soll in dieser schwierigen Zeit unsere Geduld und unseren Zusammenhalt in Herrenberg und auf der ganzen Welt stärken. Nicht der Verzicht auf Essen und Trinken, sondern das bewusste Handeln und der bewusste Konsum in unserem Alltag soll im Fokus stehen. Was hören wir? Was sehen wir? Was sprechen wir? Wohin bewegen wir uns? Als Individuum und Gesellschaft, lasst uns gemeinsam in uns kehren und auf unsere Aussagen und Taten achten, sodass wir unsere Mitmenschen nicht verletzen. Achtsamkeit ist das Stichwort, dass uns die Tage begleiten und einen Dauerzustand im ganzen Leben erreichen soll. Die Achtsamkeit auf den Körper, die Seele und auf die Mitmenschen, damit wir unsere guten Seiten und Charakterzüge kristallisieren können. So schaffen wir ein selbstbewusstes Leben und ein harmonisches Miteinander trotz Alltagsstress. Ebenso die Großzügigkeit, die das Teilen und Spenden in diesem Monat sehr besonders macht, soll uns begleiten. Aus eins wird zehn, aus zehn wird hundert und so weiter. Wie heißt es so schön: "Die gebende Hand ist wertvoller als die Nehmende." Es werden verschiedene Iftar-Menüs zubereitet, die sie bestellen und eine Stunde vor dem Fastenbrechen abholen können. Lassen Sie uns gemeinsam die gebende Hand werden.

Der Ramadan ist gleich der Koran. Der edle (kariim) Koran wurde in diesem Monat herabgesandt und es ist eine sehr wertvolle Gepflogenheit, den Koran von Anfang bis Ende zu rezitieren. Wer nicht kann, dem helfen wir zu rezitieren oder schaffen eine Gelegenheit zuzuhören, damit die göttliche Botschaft in unsere Seelen eindringt und sie stärkt.

Jeden Tag wird die Koranrezitation online angeboten. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg.

Nicht zu vergessen, nur wir können uns ändern und nicht der Monat Ramadan! Er ist lediglich unser Begleiter, der uns Gelegenheiten und Denkanstöße gibt, um die beste Version aus uns hervorzubringen.

 

Es ist dein Weg – manche können ihn mit dir gehen, aber keiner kann ihn für dich gehen

Rumi

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