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Auf einem Weg – gemeinsam in Verschiedenheit  
Der „Arbeitskreis Christen, Juden und Muslime“ in Herrenberg und Gäu  

  • Islamisches Fastenbrechen im katholischen Gemeindezentrum mit jüdischer Beteiligung?  

  • Christliches Erntedankfest mit Koranrezitationen in der alten Turnhalle?   

  • Regelmäßiger gemeinsamer offener Austausch zwischen Juden, Muslimen und Christen?   

Geht das? Ja in Herrenberg geht das!  
Der „Arbeitskreis Christen, Juden und Muslime in Gespräch und Begegnung“ in Herrenberg und
Gäu ist auf einem gemeinsamen Weg. Ganz nach dem Motto: Jeder Mensch ist eingeladen, von da
wo er ist, einen Schritt näher zu kommen.  
Neben dem persönlichen Kennenlernen und dem gegenseitigen Besuch in den jeweiligen Kirchen,
Gemeindehäusern und Moscheen wurden recht schnell konkrete Ziele verfolgt: gemeinsame
Veranstaltungen, um miteinander (nicht übereinander) zu reden, zusammen zu arbeiten, Wissen zu
vermitteln (und damit Vorurteile abzubauen) und die Menschen aus ihren unterschiedlichen Kreisen
zusammenzubringen.  
Was uns eint ist die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Die Nächstenliebe ist ein gemeinsames Merkmal von Christen, Juden und Muslimen. Hier in unserer Stadt, in unseren Kirchen, Moscheen und
Gemeinden, vor allem auch in unserem persönlichen Umfeld, in der Familie und am Arbeitsplatz, in ehrenamtlichem Engagement in Politik, Verein und Freizeit wollen auch wir unseren Beitrag dazu leisten. Dazu brauchen wir alle noch mehr Offenheit für andere, um dann die nötigen Schritte zu tun für ein wirklich gutes und vertrauensvolles Zusammenleben. In aller Verschiedenheit, die unser Land und unsere Stadt bereichert. Damit immer wieder und immer neue, wirkliche Begegnung zwischen uns - Christen, Juden und Muslimen - gelingt. Immer besser und mit immer mehr Menschen. HERZLICHE EINLADUNG!  
 
Kommentar von Oberbürgermeister Nico Reith 09.10.2024 zu diesem Statement des AK
Christen, Juden und Muslime in Herrenberg und Gäu:
„In einer Zeit, in der Toleranz und Vielfalt mehr denn je gefordert sind, ist der interreligiöse
Arbeitskreis ein leuchtendes Beispiel. Gemeinsam haben sie ein kraftvolles Statement
verfasst, welches unsere demokratischen Werte von Respekt, Dialog und Vielfalt verkörpert.
Dieses Engagement ist nicht nur ein starkes Zeichen für unsere Stadtgesellschaft, sondern
auch für die Demokratie, die in unserem Miteinander gedeiht. Lassen Sie uns weiterhin
Brücken bauen und die Vielfalt als unsere größte Stärke bewahren.“

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